Laterne, Laterne…

Liebe Gemeinde,

„Ich geh mit meiner Laterne…“: Für die Kindergartenkinder ist jedes Jahr der Laternenumzug zu St. Martin ein ganz besonderes Fest. Und auch viele ältere Kinder und größere Geschwister laufen gerne mit und ziehen mit ihren selbstgebastelten Laternen singend durch die Straßen. In diesem Jahr kann es ein großes und gemeinsames Laternenfest nicht geben, aber die Kinder aus unserer Kita werden, wie jedes Jahr, mit ihren Laternen durch die Straßen ziehen.

„… ein Lichtermeer zu Martins Ehr´!“ so lautet die letzte Strophe des bekannten Liedes.

Helfen Sie mit, dass es auch ohne großen Laternenumzug ein Lichtermeer geben wird?

Dann stellen Sie doch in der Zeit vom 9. bis 13. November, von 15 bis 17 Uhr eine Laterne vor die Haustür oder hängen Laternen in Ihre Fenster. Vielleicht findet sich auf dem Dachboden oder im Keller noch die ein oder andere Laterne aus vergangenen Kindertagen? Unsere Kita-Kinder (und alle anderen Kinder, die sich in dieser Woche mit ihrer Laterne auf den Weg machen) werden sich über die vielen Lichter und Laternen in Ulrichstein freuen.  Und ich bin mir sicher: Nicht nur die Kinder, auch mancher Erwachsene wird sich über einen kleinen Laternengruß freuen.

Denn die Tage werden dunkler – und wir werden weiterhin Abstand halten müssen. Dies macht den Herbst in diesem Jahr so besonders trüb. Wie schön, wenn es uns gelingt, uns gegenseitig in wenig Licht in die dunklen Tage zu bringen.

Schwierig gestalten sich auch die Vorbereitungen für die kommenden Gottesdienste und kirchlichen Feiertage. Können wir den Ewigkeitssonntag überhaupt als Gottesdienst in der Kirche gemeinsam begehen? Die Familien, die in diesem Jahr einen Angehörigen verloren haben, werde ich in den nächsten Tagen anrufen und wir werden gemeinsam nach einer Lösung suchen, in welcher Form wir an die Verstorbenen denken.

Wenn Sie nicht auf einen Anruf warten wollen oder wenn Ihnen selbst etwas ganz anderes auf dem Herzen liegt, dann rufen Sie mich gerne an. Ich bin meistens am Dienstagvormittag im Pfarramt oder unter meiner neuen Handynummer zu erreichen.

Bleiben Sie behütet – bis wir uns wiedersehen!

Ihre Pfarrerin Antje Armstroff

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